auf ein wort . . .

 

 

besinnliches                                nachdenkliches


Wenn zwei Menschen zu einander finden, dann sollten sie sich stets bewusst sein, dass jeder von ihnen Stärken und Schwächen, Licht und Schatten in die Beziehung einbringt, denn nur Beides macht das „Menschliche“ aus. Das so genannte „Perfekte“ erschafft immer neu das Unglück in jeder Beziehung.

„Eines Tages fragte ein Schüler seinen Lehrer, warum er eigentlich nie geheiratet habe. "Ach" antwortete der Lehrer "ich hatte mir vorgenommen, nur dann zu heiraten, wenn ich die perfekte Frau gefunden habe. So suchte ich lange Jahre und begegnete vielen Frauen, die nett und schön und intelligent waren. Aber keine davon war perfekt." Nach einer kleinen Pause fuhr er fort: "Eines Tages sah ich sie. Ich wusste sofort, dass sie in jeder Hinsicht perfekt war. Und als ich sie dann kennen lernte, stellte sich heraus, dass sie tatsächlich in jeder Hinsicht ein makelloses Juwel war." "Ja und, warum hast du sie dann nicht geheiratet?" fragte der Schüler. Der Lehrer schluckte tief und sagte traurig: "Das einzige Problem war, dass sie den perfekten Mann suchte." 

QUELLE UNBEKANNT