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Katholische Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung Wadgassen


Wall- und Besichtigungsfahrt der Pfarreien Wadgassen und Differten ins Allgäu
14. bis 20. September 2008

Randnotizen zu einer Pfarrwallfahrt .…
von Heribert Pfeiffer

„Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst“ – Diese Zeile aus Psalm 121,8 hat sich bei mehreren männlichen Teilnehmern der Pfarrwallfahrt tatsächlich bewahrheitet.

So rund ein Dutzend wackerer Männer erstanden nämlich im Land der Allgäuer zur Abschützung von Kopf und Haartracht - soweit solcherlei noch vorhanden war - einen Hut. Einen echt Tiroler-Rollhut. Anstoß zu solcherlei den bayerischen Handel immens fördernden Großkauf gab angesichts eines sich abzeichnenden Landregens der Reise- und Wallfahrtsleiter, Pastor Teklik. Und als der Stein dann ins Rollen gekommen war, das heißt, die erste weit bekremptete Kopfbedeckung auf einem saarländischen Männerkopf ihren Platz gefunden hatte, ließ sich das Projekt „Kein Wadgasser ohne Tirolerhut“ nicht mehr bremsen.

Und hier entfalteten einige, denen man es gar nicht zugetraut hätte, so richtiges Basar-Handels-Geschick. In der Boutique „Die Galerie“ in Kaufbeuren beispielsweise erwirtschaftete man nach einem Massenankauf von fünf Hüten gleich zehn Euro Rabatt. Nur einer, mit der Überkopfgröße von sage und schreibe 61“ ging im wahrsten Sinne des Wortes leer aus. Die Traurigkeit des so Hutlosen, sie sollte aber nur eine kurze Weile dauern. In Oberammergau gab es sogar mehr Hüte mit dem Maß 61 als Häuser mit Lüftlmalerei. Freude bei ihm, aber Traurigkeit bei einem anderen Mitreisenden. Der hatte bei der Rückfahrt aus der bayerischen Hauptstadt sein stolzes Stück im Coupé der Regionalbahn liegen lassen. Der Tag war für ihn gelaufen; Tränen stauten sich bei ihm an, mehr als Isar und Lech noch fassen konnten. Aber einen echten FCS-Fan, als ein solcher outete sich der Betroffene, kann auf Dauer nichts mehr aus der Spur werfen. Und so erstand er am darauffolgenden Tag, ohne seine Frau zu informieren, einen neuen Hut. Seine Frau indessen, sie konnte das hutlose Leid ihres Mannes nicht ertragen und kaufte stiekum auch einen Ersatz.

Allgemeine Freude nun rundum ob der nun so großen Zahl von Hüten und Hutträgern. Übrigens, bei der diesjährigen Pfarrwallfahrt konnte einfach keiner verloren gehen, man brauchte den Blick nur nach vorn und nach oben zu richten - immer den Hüten nach, getreu dem Wort des Psalmisten.

Eine Vereinsgründung der Tiroler-Rollhut-Träger ist im Gespräch. Namensvorschlag: Hut-Klux-Klan ... 

H. Pf.

(Bilder zum Vergrößern anklicken)


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