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Katholischer Kirchenchor „Cäcilia“ Wadgassen

Gedanken zur Cäcilienfeier und Hinweise für die bevorstehenden Festtage
Am Sonntag, dem 20.11.2016, fand die diesjährige Cäcilienfeier des Kirchenchores „Cäcilia“ im Pfarrheim Wadgassen statt. Es handelte sich an diesem Tag um den weltlichen Teil der Feier. Zu Beginn empfingen Regina und Willi Becker noch anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit die Mitglieder mit Sekt und Fingerfood. Anschließend begrüßte der 1. Vorsitzende und Chorleiter Wolfgang Münchow alle aktiven und inaktiven Mitglieder, unseren Präses Herrn Pastor Leick wie auch Herrn Diakon Britz mit Ehefrau. Nach diesen Begrüßungsworten fand Pastor Leick Worte des Dankes für alle Mitglieder des Chores und für ihren Organisten. Anschließend nahm der Präses gemeinsam mit Wolfgang Münchow die Ehrung der Mitglieder vor, die bereits seit mehreren Jahrzehnten dem Chor die Treue halten. So wurden Frau Ulrike Schmitt-Forster für 25jährige, und Herr Norbert Schnur für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Im Anschluss an diese Ehrungen begann der gemütliche Teil des Nachmittags. Bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen schwelgte man in Erinnerungen. An diesem Nachmittag durfte das Musikalische natürlich auch nicht fehlen. So präsentierten die Sänger- und Sängerinnen einige Volkslieder im Swing-Rhythmus. Als Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest trug Edith Dutt noch einige Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit vor, Ingrid und Dr. Herbert Mann boten einige musikalische Sketche. Nach diesen Musik- und Texteinlagen klang der Nachmittag gemütlich aus in dem Bewusstsein, dass der kirchliche Teil der Feier eine Woche später folgen würde. Im Gottesdienst am 1. Advent umrahmte der Chor das Hochamt musikalisch. Hierbei kamen einige Motetten zur Aufführung. Es war eine gelungene Einstimmung auf die Adventszeit wie auch ein gelungener Abschluss der Cäcilienfeier.
In diesem Gottesdienst wurde zugleich das 30er Amt für unser langjähriges Chormitglied Karl Heinz Rammo gefeiert. Karl Heinz Rammo, der im Jahre 2014 für 40jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, hatte sich nicht nur viele Jahre als Schriftführer des Chores, sondern hat sich bis zu seinem Tode auch als Kassenwart verdient gemacht. Stets hat er sein Engagement in den Dienst der Sache gestellt. Seine Stimme und sein Rat werden uns fehlen, den Menschen Karl Heinz Rammo werden wir sehr vermissen.
Bis zum Jahresende wird der Chor noch zwei Gottesdienste musikalisch mitgestalten.
Am 1. Weihnachtsfeiertag wird die Missa alla settecento von Wolfram Menschick und Weihnachtsmotetten aus der Zeit der Klassik, der Romantik und des 20. Jahrhunderts zur Aufführung kommen. Zum Jahresschluss wird der Gottesdienst mit der Münchner Liebfrauenmesse musikalisch umrahmt.
(hier klicken für die Fotos von Horst Meyer )
Der Vorstand des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ mit ihrem Chorleiter und ersten Vorsitzenden Wolfgang Münchow und ihrer zweiten Vorsitzenden Angelika Flasche wünscht allen aktiven wie auch inaktiven Mitgliedern, allen Freunden und Gönnern des Chores ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr.
 

Gedanken zur Cäcilienfeier des Katholischen Kirchenchores Cäcilia Wadgassen und Hinweise für die bevorstehenden Festtage (2015)
Am Sonntag, dem 22.11.2015, fand die diesjährige Cäcilienfeier des Kirchenchores „Cäcilia“ Wadgassen statt. Genauer gesagt: Es handelte sich an diesem Tag um den weltlichen Teil der Feier. Im Pfarrheim Wadgassen begrüßte der 1. Vorsitzende und Chorleiter Wolfgang Münchow alle aktiven und inaktiven Mitglieder, unseren Präses Herrn Pastor Leick wie auch Herrn Diakon Britz mit Ehefrau. Nach diesen Begrüßungsworten fand Pastor Leick Worte des Dankes für alle Mitglieder des Chores und für ihren Organisten. Pastor Leick erläuterte, wie wichtig ein Kirchenchor für das kirchliche Leben der Pfarrgemeinde ist und wie wichtig es für den Chor wäre, neue Mitglieder zu gewinnen. Anschließend nahm der Präses gemeinsam mit Wolfgang Münchow und Angelika Flasche, der zweiten Vorsitzenden, die Ehrung der Mitglieder vor, die bereits seit mehreren Jahrzehnten dem Chor die Treue halten. So wurden Frau Inge Kiefer, die sich seit langem auch um das Notenarchiv des Chores kümmert, für 60jährige, und Herr Willi Becker für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Jubilare erhielten neben einer Urkunde auch noch einen Blumenstrauß bzw. ein Weinpräsent. Im Anschluss an diese Ehrungen begann der gemütliche Teil des Nachmittags. Bei Kaffee, Kuchen, Schnittchen und Käseplatte schwelgte man in Erinnerungen. An diesem Nachmittag durfte das Musikalische natürlich auch nicht fehlen. So präsentierten die Sänger und Sängerinnen einige Volkslieder im Swing-Rhythmus, genauer gesagt ein Potpourri aus „Horch, was swingt und singt von draußen rein?“ – für einen gemischten Chor von Herbert Grunwald arrangiert. Als Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest trugen Edith Dutt und Angelika Flasche noch einige Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit vor. Nach diesen Musik- und Texteinlagen klang der Nachmittag gemütlich aus in dem Bewusstsein, dass der kirchliche Teil der Feier eine Woche später folgen würde. Im Gottesdienst am 1. Advent umrahmte der Chor das Hochamt musikalisch. Hierbei kamen einige Motetten zur Aufführung. Es war eine gelungene Einstimmung auf die Adventszeit wie auch ein gelungener Abschluss der Cäcilienfeier.
Damit hat der Chor allerdings seine Arbeit für dieses Jahr noch nicht getan.
Am 1. Weihnachtsfeiertag gestaltet der Chor das Festhochamt musikalisch mit. Es wird u. a. die Messe in G von Christopher Tambling zur Aufführung kommen. Der krönende Abschluss in 2015 wird dann zum Jahresschluss die „Missa antiqua“ für Chor und Bläser von Wolfram Menschick sein. In dieser Messfeier wird der Katholische Kirchenchor Cäcilia gemeinsam mit einer Bläsergruppe des Orchestervereins Wadgassen die Messe musikalisch gestalten.
Der Vorstand des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ mit ihrem Chorleiter und ersten Vorsitzenden Wolfgang Münchow und ihrer zweiten Vorsitzenden Angelika Flasche wünscht allen aktiven wie auch inaktiven Mitgliedern, allen Freunden und Gönnern des Chores ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr.

 

Cäcilienfeier des Katholischen Kirchenchores "Cäcilia" Wadgassen (2014)
Am Sonntag, dem 23.11.2014, fand die diesjährige Cäcilienfeier des Kirchenchores „Cäcilia“ Wadgassen statt. Genauer gesagt: Es handelte sich an diesem Tag um den weltlichen Teil der Feier. Im Pfarrheim Wadgassen begrüßte mit einigen besinnlichen Worten die 2. Vorsitzende Angelika Flasche alle aktiven und inaktiven Mitglieder, unseren Präses Herrn Pastor Leick wie auch Herrn Diakon Britz mit Ehefrau. Nach diesen Begrüßungsworten fand Pastor Leick Worte des Dankes für alle Mitglieder des Chores und für ihren Organisten Wolfgang Münchow, der zugleich auch 1. Vorsitzender ist. Pastor Leick erläuterte, wie wichtig ein Kirchenchor für das kirchliche Leben der Pfarrgemeinde ist und wie wichtig es für den Chor sei, neue Mitglieder zu gewinnen. Anschließend nahm der Präses gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden die Ehrung der Mitglieder vor, die bereits seit mehreren Jahrzehnten dem Chor die Treue halten. So wurden Frau Else Lind, die leider an diesem Tag nicht persönlich anwesend sein konnte, und Herr Karl-Heinz Rammo, der zugleich auch Kassenwart des Chores ist, für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Frau Hildegard Windmüller gehört dem Chor sogar schon 45 Jahre an, wofür sie ebenfalls eine Ehrung erfuhr. Die Jubilare erhielten neben einer Urkunde auch noch einen Blumenstrauß bzw. ein Weinpräsent.
Im Anschluss an diese Ehrungen begann der gemütliche Teil des Nachmittags. Bei Kaffee, Kuchen, Schnittchen und Käseplatte schwelgte man in Erinnerungen, wobei man besonders die Chorfahrt, die uns im Sommer nach Bad Steben geführt hatte, Revue passieren ließ. Diese Erinnerungen wurden noch mittels vieler Bilder, die unser Fotograf Horst Meyer in Großformat zeigte, aufgefrischt bzw. ergänzt. An diesem Nachmittag durfte das Musikalische natürlich auch nicht fehlen. So präsentierten die Sänger und Sängerinnen einige Volkslieder im Swing-Rhythmus, genauer gesagt ein Potpourri aus „Horch, was swingt und singt von draußen rein?“ – für einen gemischten Chor von Herbert Grunwald arrangiert. Das Ehepaar Dr. Herbert und Ingrid Mann boten gemeinsam mit Horst Laubach einen Sketch mit dem Titel: „Die Schönheitskönigin“ dar. Im Dirndl und mit bayerischem Dialekt trat Frau Mann als Schönheitskönigin auf, die es gar nicht so einfach hat. Herr Mann und Herr Laubach sorgten für die musikalische Umrahmung. In einem zweiten Sketch klagte Herr Mann als Interpret sein Leid als Mann, der es zwar mit allem und jedem aufnimmt, allerdings zu viel Angst vor seiner Frau hat. Als Einstimmung auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit trug Edith Dutt ein „Gedicht“ vor, in dem sie auf lustige Art und Weise aufzeigte, mit welchen Problemen man zu kämpfen hat, wenn man kein Lametta für den Weihnachtsbaum hat und sich, da alle Geschäfte bereits geschlossen haben, etwas Besonderes einfallen lassen muss.
Nach diesen Musik- und Texteinlagen klang der Nachmittag gemütlich aus in dem Bewusstsein, dass der kirchliche Teil der Feier eine Woche später folgen würde. Im Gottesdienst am 1. Advent umrahmte der Chor das Hochamt musikalisch. Hierbei kamen die Antiphon „Alma Redemptoris mater“ und weitere Weihnachtsmotetten wie „O komm, o komm du Morgenstern“, „Herr, mach uns stark im Mut“ und schließlich „Wachet auf! Ruft uns die Stimme“ zur Aufführung. Es war eine gelungene Einstimmung auf die Adventszeit wie auch ein gelungener Abschluss der Cäcilienfeier. Nach dem Gottesdienst lud Herr Pastor Leick alle Mitglieder des Chores noch zu einem kleinen Umtrunk ein.
 

Chorfahrt des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ Wadgassen vom 18. bis 23. August 2014 (hier klicken für die Fotos von Horst Meyer )
Text von Jutta Schnur
(Die eingestreuten Fotos können zum Vergrößern angeklickt werden)

Die diesjährige Chorfahrt führte aktive und inaktive Mitglieder wie auch Gäste des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ nach Bad Steben im oberfränkischen Landkreis Hof. Bad Steben ist das höchstgelegene Staatsbad in Bayern. Früher war der Ort Steben das Zentrum des Bergbaus im Frankenwald. Der erste Vorsitzende und Chorleiter Wolfgang Münchow als Reiseleiter hatte das Reiseprogramm erarbeitet und für jeden Fahrtteilnehmer ein ansprechendes Reiseheft mit informativen und interessanten Anmerkungen zusammengestellt. Am 18. August 2014 starteten die Reiseteilnehmer um 06:00 Uhr vom Pfarrheim Wadgassen aus. Voller Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte, erteilte Herr Diakon Britz zu Beginn der Reise den Reisesegen, wodurch die Reise unter den Segen Gottes gestellt wurde. Die erste Rast nutzten die Reisenden, um ein echt saarländisches Sängerfrühstück, bestehend aus Brötchen, Lyoner, Kaffee und Kranzkuchen, einzunehmen. Die erste Etappe unserer Reise führte uns nach Rothenburg ob der Tauber, wo ein längerer Aufenthalt jedem die Möglichkeit eröffnete, diese ehemalige Reichsstadt mit ihrer wechselvollen Geschichte, ihren geschichtsträchtigen Gebäuden, Museen und Kirchen zu besichtigen. Nach diesen ersten Eindrücken ging die Fahrt dann weiter zu unserem Quartier in Bad Steben. Das 4-Sterne-Hotel Relaxa, das direkt am Kurpark und nur wenige Gehminuten zur Altstadt gelegen ist, sollte uns in den nächsten Tagen Ruhe, Erholung und Wellness zugleich bieten. Die herzliche Begrüßung mit Sektempfang gab uns sogleich auch schon einen Vorgeschmack auf die freundliche Atmosphäre im Hotel. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete der erste Tag.

Am zweiten Tag stand eine Tagesfahrt „Kleinode im Frankenwald“ an. Als Erstes fuhren wir mit dem Bus nach Haßlach bei Teuschnitz und besichtigten die katholische Wallfahrtskirche St. Maria. Maria, Königin der Märtyrer und der heiligen vierzehn Nothelfer. Die Kirche, deren Innenraum im Stil des Barock ausgestattet ist, galt lange Zeit als älteste Stätte der Nothelferverehrung in Deutschland. Großflächige Deckengemälde weisen auf die Wallfahrertradition hin. Diese Kirche lud uns nicht nur zum Verweilen und Beten ein, sondern auch zum Singen einiger Marienlieder. Von Haßlach aus führte uns dann die Reise nach Lauenstein zur Fischbachsmühle, die sich nach und nach zu einer der modernsten Mühlen der Region entwickelt hatte und heute die Confiserie Burg Lauenstein GmbH beherbergt. Der Werksverkauf mit seiner längsten Pralinentheke Oberfrankens, das Café wie auch die Gläserne Manufaktur stellen ein Paradies für „Schleckermäuler“ dar. Nachdem wir uns mit Pralinen und Schokolade eingedeckt und uns im Café gestärkt hatten, begaben wir uns auf den Weg zum Eisenbahnerdorf Neuenmarkt. Das dort angesiedelte Deutsche Dampflokomotiv-Museum bot uns ein Eisenbahnerlebnis der besonderen Art. Hier wird die Erinnerung an die Dampflokomotiven, die 1977 endgültig aufs Abstellgleis geschoben wurden, an ihre Entwicklungsgeschichte und vieles mehr wach gehalten. Ein Besuch dieses Museums ist jedem Eisenbahnliebhaber zu empfehlen.
Der Tag klang wieder mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Nach dem Abendessen machten einige von uns einen kleinen Spaziergang in den Kurpark und nähere Umgebung. Die Geschichte des Staatsbades ist ja eng mit dem Wasser der „Stebener“ Quellen verbunden. Die Wiesen- und Tempel-Quelle wie auch die Kureinrichtungen in teils klassischen Jugendstilgebäuden liegen im Südteil eines weitläufigen ca. 40 ha großen Landschaftsparkes, der von englischem und mediterranem Charakter geprägt ist, luden zu allabendlichen Spaziergängen geradezu ein.
Einige Unentwegte gingen am Abend noch ins Schwimmbad und / oder Sauna und ließen dann anschließend den Abend in froher Runde ausklingen.

Der dritte Tag stand zur freien Verfügung. Jeder konnte den Tag nach eigenen Wünschen gestalten. Einige nutzten diesen Tag, um sich auszuruhen. Ob Wellness, Spaziergang durch Bad Steben, kleine oder große Wanderung – für jeden war etwas dabei. Die Frankenwald-Wanderung, die ins Höllental führte, wurde in zwei Etappen aufgeteilt und fand großen Zuspruch. Die erste Etappe – ca. eine Stunde Gehzeit – beinhaltete keine Steigungen und begann zunächst mit einer Zugfahrt vom Bahnhof Bad Steben aus bis zum Haltepunkt „Höllenthal“. Dort begann die eigentliche Wanderung. Nach ungefähr drei Kilometer legten wir eine Rast ein. Für eine Stärkung sorgte Frau Seidel-Wollner vom Relexa-Hotel, indem sie uns mit Essen und Trinken, was sie mit dem Auto zu unserem Rastplatz transportiert hatte, verwöhnte. Anschließend trennten sich unsere Wege. Während eine Gruppe den Rückweg zum Haltepunkt „Höllenthal“ antraten, von dem aus sie mit dem Zug wieder nach Bad Steben zurückfuhren, setzte die andere Gruppe die Wanderung fort. Die Wegstrecke, die einige Steigungen und eine herrliche Aussicht beinhaltete, führte uns schließlich wieder nach Bad Steben. Dort angekommen begaben wir uns zum Bahnhof, um die Wanderer, die mit dem Zug zurückgefahren waren, abzuholen und gemeinsam mit ihnen zum Hotel zu gehen. Den Nachmittag konnte jeder nach seinen Wünschen gestalten. So blieb bis zum Abendessen genügend Zeit, Wellness zu machen. Hierfür konnte man die hauseigenen Einrichtungen oder auch die nahe gelegene Therme mit ihrer Saunalandschaft nutzen. Ein gemeinsames Abendessen rundete diesen geruhsamen Tag ab.

   

Der vierte Tag führte die Reisegruppe nach Waldsassen. Hier standen die Besichtigungen der Stiftsbasilika und der Klosterbibliothek auf dem Programm. Die Stiftsbasilika gehört mit ihrem Innenraum zu den bedeutendsten und prächtigsten Barockkirchen des süddeutschen Raumes. Sehenswert war hier u. a. auch die Orgel mit ihren 7720 Pfeifen. Sie ist eine der größten in Europa und besitzt zwei Spieltische – einen auf der Empore und einen am Altarraum. Nach einigen Gesangseinlagen verließen wir schließlich die Basilika und begaben uns in die weltberühmte Stiftsbibliothek der Abtei Waldsassen, die uns bewusst machte, warum sie zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Oberpfalz gehört. Die Ausstattung dieser Bibliothek ist sowohl in künstlerischer als auch inhaltlicher Hinsicht einmalig. Im Hinblick auf diese faszinierenden Meisterwerke sind insbesondere die geschnitzten, lebensgroßen Holzfiguren von Karl Stilp, die Porträtbüsten berühmter Persönlichkeiten der Antike, das Deckengemälde mit Themen ganz im Zeichen zisterziensischer Spiritualität, die prachtvollen Bildnismedaillons der großen griechischen und lateinischen Kirchenlehrer und nicht zuletzt sind es, wie es sich für eine Bibliothek gehört, die kostbaren Bücher mit ihren hellen, ledernen Einbänden, die diesen Raum prägen.
Nach einer Zeit der freien Verfügung, die einige von uns zu weiteren Besichtigungen oder zum Stöbern im Klosterladen und zu einem kleinen Imbiss im angrenzenden Restaurant nutzten, machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Bad Steben. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Einige von uns suchten am Abend noch die hauseigene Wellnessanlage auf oder machten noch einen Abendspaziergang. In geselliger Runde ließen dann anschließend einige Reiseteilnehmer den Tag Revue passieren und stimmten sich bereits auf den folgenden Tag ein.

Am fünften Tag sollten wir mit unserer unmittelbaren Vergangenheit konfrontiert werden. Ziel unserer Fahrt an diesem Tag war das Deutsch–Deutsche Museum in Mödlareuth.
Dieses 50–Einwohner–Dorf am Ende der Welt, von den Amerikanern „Little Berlin“ genannt wurde wie sein großer Bruder in Berlin zum Symbol der deutschen Teilung. Hier konnten wir die Geschichte des Ortes von der Teilung bis zur Wiedervereinigung nachvollziehen. Zunächst wurden wir mittels eines Filmes in die Geschichte eingeführt, um dann anschließend in Natura, sei es im Museum oder auf dem Freigelände mit den wesentlichen Etappen konfrontiert zu werden.

Im Anschluss an diese Lehrstunde der deutschen Geschichte begaben wir uns zum Mittagessen nach Kulmbach in die Kommun-Brauerei. Ein bunt-gemischtes Publikum ließ uns schon gleich erahnen, dass sich die Kommunbräu großer Beliebtheit erfreut und den idealen Rahmen für alle möglichen Feierlichkeiten bietet. Von den wohlschmeckenden Speisen konnten wir uns in jedem Fall selbst überzeugen. Da wir noch zum Ochsenkopf fahren wollten, verzichtetem wir auf die geplante Brauerei-Führung und machten uns unmittelbar nach dem Mittagessen auf den Weg. Mit der Ochsenkopfseilbahn „erklomm“ die Mehrzahl der Reisenden den zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges, während ihn ein Teilnehmer erwanderte. Nach unten gab es schon einige Mutige mehr, die sich zu Fuß auf den Weg machten. Nach der Hälfte der Wegstrecke bestiegen sie die Sommerrodelbahn und machten eine ganz neue Erfahrung der Talfahrt. Nachdem wir die Aussicht auf der Höhe genossen hatten, zogen wir es vor, wieder mit der Seilbahn nach unten zu fahren. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir die Talstation und konnten kurze Zeit später auch die Rodelfahrer in Empfang nehmen. Sodann traten wir den Rückweg an. Rechtzeitig zum Abendessen kamen wir im Relaxa-Hotel an. Nach einem kurzen Abendspaziergang und einer letzten Einkehr in der Hotelbar hieß es dann Koffer packen, denn am nächsten Morgen „mussten“ wir unsere Rückfahrt in die Heimat antreten.

Am sechsten Tag luden wir nach dem Frühstück die Koffer in den Bus. Dann stellten sich alle Reiseteilnehmer zu einem Gemeinschaftsfoto auf. Als Hintergrund wählten wir das Parkschlösschen, in dem einige von uns ihre Unterkunft hatten. Gegen 09:00 Uhr bestiegen wir schließlich den Bus und nahmen Abschied von Bad Steben und dem Relaxa-Hotel. Kurz nach Reisebeginn spendete unser Diakon Herr Britz noch den Reisesegen und stellte somit die Fahrt unter Gottes Segen. Nach mehrmaliger Rast und einem gemeinsamen Mittagessen in Sulzbach-Rosenberg trafen wir schließlich gegen 19:00 Uhr wohl behalten in Wadgassen ein. In einem waren sich alle einig: Es war eine sehr harmonische und sehr schöne Chorfahrt, die es zu wiederholen gilt. Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle unserem Chorleiter und ersten Vorsitzenden des Chores, Wolfgang Münchow, der die Fahrt auf hervorragende Art und Weise geplant und durchgeführt hat. Ebenso ein Dank an unseren Busfahrer Joachim Groß von Lay-Reisen, der uns souverän und sicher an unsere Ziele gebracht hat. Ein Dank unserem Diakon Josef Britz, der die geistliche Betreuung übernommen hatte. Ein Dank gebührt aber letztendlich allen Mitreisenden, die immer an einem Strang zogen und ihrer Zufriedenheit auch immer wieder Ausdruck verliehen.


30.07.2014: Grillabend
(hier klicken für die Fotos von Horst Meyer )

Kirchenchor ehrte langjährige Mitglieder
(Bild anklicken zum Vergrößern)

Anlässlich der Cäcilienfeier gestaltete der Katholische Kirchenchor »Cäcilia« Wadgassen das Hochamt am ersten Advent musikalisch mit. Neben dem Antiphon »Alma Redemptoris mater« und »Wir singen dir, Jungfrau ...» erklang auch das Magnificat - Meine Seele preist die Größe des Herrn«. Nach dem Gottesdienst fanden sich aktive wie auch inaktive Mitglieder und Gäste im Pfarrheim Wadgassen ein, um den weltlichen Teil der Cäcilienfeier zu begehen. Neben den Mitgliedern des Kirchenchores konnte die 2. Vorsitzende Angelika Flasche als Gäste Herrn Diakon Britz mit Ehefrau und den Präses des Chores, Herrn Pastor Peter Leick, begrüßen. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache gab Angelika Flasche noch einige Eindrücke zum Advent wieder und bedankte sich bei allen Mitgliedern, die dem Chor stets die Treue gehalten und hoffentlich auch noch lange halten werden. Wie sehr der Katholische Kirchenchor »Cäcilia« Wadgassen auf die Treue seiner Mitglieder zählen kann, zeigte die sich anschließende Ehrung. Gemeinsam mit Herrn Pastor Peter Leick, der sich bei den Jubilaren für ihr langjähriges Engagement bedankte, nahm die zweite Vorsitzende die Ehrungen vor. Gleich sechs Jubilaren konnten jeweils eine Urkunde und ein kleines Präsent überreicht werden. So wurden Aribert Reichert für 20jährige Mitgliedschaft, Maria Schommers für 35jährige, Erika Marz für 45jährige, Regina Becker und Elfriede Decker für 55jährige und schließlich Maria Brockskothen sogar für 60jährige aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor geehrt.
Nach der Ehrung läutete ein gemeinsames Mittagessen den gemütlichen Teil des Tages ein. Im Anschluss an das Mittagessen verwies Jutta Schnur in ihren Überlegungen zum Thema »Gedanken einer Kerze« auf einige Parallelen zwischen der Kerze und den Menschen. Mit der »Frau, die auf Gott wartete« wartete Angelika Flasche mit weiteren Gedanken zum Advent auf. Edith Dutt schloss diesen Teil der Cäcilienfeier mit einem Vortrag ab, der die Schwierigkeiten beim Aufstellen eines Weihnachtsbaumes auf amüsante Art und Weise vor Augen führte. Der Tag klang schließlich mit einigen Liedern zum Advent aus.
Bis zum Jahresende werden die Gottesdienstbesucher noch einige Male Gelegenheit haben, dem Gesang des Kirchenchores zu lauschen. So wird der Chor sowohl die Christmette als auch das Festhochamt am zweiten Weihnachtsfeiertag wie auch die feierliche Jahresschlussmesse musikalisch mitgestalten. Zu allen Gottesdiensten eine herzliche Einladung.
Ferner möchten wir darauf hinweisen, dass Sie als Mitglied - ob aktiv oder inaktiv - jederzeit herzlich willkommen sind.
Der Vorstand des Katholischen Kirchenchores »Cäcilia« mit ihrem Chorleiter und ersten Vorsitzenden Wolfgang Münchow wünscht allen aktiven wie auch inaktiven Mitgliedern, allen Freunden und Gönnern des Chores ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr.
 

Chorfahrt des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ Wadgassen vom 8. bis 13. Juli 2013 (hier klicken für die Fotos von Horst Meyer )

Die diesjährige Chorfahrt führte aktive und inaktive Mitglieder wie auch Gäste des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ nach Thüringen mit Standquartier in Schnett. Der erste Vorsitzende und Chorleiter Wolfgang Münchow als Reiseleiter hatte das Reiseprogramm erarbeitet und für jeden Fahrtteilnehmer ein entsprechendes Reiseheft mit informativen und interessanten Anmerkungen zusammengestellt. Am 08. Juli 2013 war es soweit. Alle Teilnehmer fanden sich um 06.00 Uhr auf dem Schulhof in Wadgassen ein. Nachdem alle Koffer verstaut waren und Herr Pastor Leick die Reisenden verabschiedet hatte, konnte es losgehen. Voller Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte, erteilte Herr Diakon Britz zu Beginn der Reise den Reisesegen, wodurch die Reise unter den Segen Gottes gestellt wurde. Die erste Rast nutzten die Reisenden, um ein echt saarländisches Sängerfrühstück, bestehend aus Brötchen, Lyoner, Kaffee und Kranzkuchen, einzunehmen. Die erste Etappe unserer Reise führte uns nach Coburg in Oberfranken, wo eine längerer Aufenthalt jedem die Möglichkeit eröffnete, diese ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg mit der Veste Coburg eine der größten Burganlagen Deutschlands zu besichtigen. Nach diesen ersten Eindrücken ging die Fahrt dann weiter zu unserem Quartier in den Ortsteil Schnett, am Südhang des 780 m hohen Simmerberges direkt am Rennsteig im traditionsreichen Luftkurort Masserberg gelegen. Das Lindner-Hotel „Frankenblick“ sollte uns in den nächsten Tagen Erholung und Wellness zugleich bieten. So begaben sich nach dem Bezug des Zimmers nicht wenige ins Schwimmbad. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete der erste Tag.
Am zweiten Tag brachte uns unser Busfahrer nach Cursdorf, dem mit ca. 700 m höchstgelegenen Ort der Bergbahnregion im südlichen Thüringer Wald. Mit der Oberweißbacher Bergbahn und Schwarzatalbahn konnten wir uns von der idyllischen Schönheit dieser Region, von dem nach Bergkräutern duftenden Wanderparadies zwischen Saale und Rennsteig, überzeugen. Die Oberweißbacher Bergbahn besteht aus einer 1,351 km langen breitspurigen Standseilbahn, deren Aufgabe es ist, die Steilstrecke der Bergbahn zu überwinden, und einer daran anschließenden 2,635 km langen normalspurigen und elektrifizierten Adhäsionsstrecke, die die Bergstation Lichtenhain a. d. Bergbahn mit Cursdorf verbindet. Wir hatten das Vergnügen, mit dem Cabrio transportiert zu werden Dieses Cabrio wurde aus einem Bahndienstwagen eines ehemaligen Bauzuges als offener Aufsetzwagen für die Oberweißbacher Bergbahn gebaut. Als nächstes Ziel standen die Feengrotten – ein ehemaliges Alaunschieferbergwerk im thüringischen Saalfeld - auf dem Programm. Berühmt sind die Feengrotten vor allem für ihre farbigen Tropfsteine. Seit 1993 stehen sie als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag nutzten einige noch die Zeit bis zum Abendessen und drehten noch einige Runden im hauseigenen Schwimmbad. Nach dem Abendessen stand bei vielen noch ein kurzer Abendspaziergang mit abschließender Einkehr in der Bar zum Ausklang des Tages auf dem Programm.
Der dritte Tag räumte die Möglichkeit eines Ruhetages ein. Allerdings konnte man auch an der Rennsteigwanderung, die in zwei Etappen aufgeteilt wurde, teilnehmen. Die erste Etappe – ca. eine Stunde Gehzeit – beinhaltete keine Steigungen und endete an der Trinius-Baude. Dort verweilten wir, stärkten uns und einige von uns machten sich zu Fuß auf den Weg nach Neustadt a. Rstg,. wo wir uns mit den übrigen Reisenden zum Mittagessen trafen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir nach Oberhof und erkundeten die Umgebung mit dem Thüringer Wintersportzentrum Oberhof. Vor allem die DKB-Skisport-Halle, Deutschlands einzige Skilanglauf- und Biathlonhalle wie auch die Baumaßnahmen zu den neuen Sprungschanzen erweckten unsere Aufmerksamkeit. Nach unserer Rückkehr ins Hotel blieb bis zum Abendessen genügend Zeit, Wellness zu machen. Ein gemeinsames Abendessen rundete diesen ereignisreichen Tag ab.
Am vierten Tag stand ein Tagesausflug nach Weimar, Erfurt und Arnstadt an. Zu diesem Zweck begleitete uns ein Reiseführer, der mit uns gemeinsam mit dem Bus die einzelnen Städte anfuhr und bereits während der Fahrt vieles zu berichten wusste. Die vielen Baumaßnahmen in den Städten erschwerten uns die Anfahrt. Weimar, das vor allem für sein kulturelles Erbe bekannt ist, beherbergt neben der Bauhaus-Universität die Hochschule für Musik. Darüber hinaus haben zahlreiche Behörden ihren Sitz in Weimar, wie zum Beispiel das Thüringer Oberverwaltungsgericht, der Thüringer Verfassungsgerichtshof und das Thüringische Landesamt für Archäologie. Zum kulturellen Erbe der Stadt gehören neben der dominierenden Weimarer Klassik um Wieland, Goethe, Herder und Schiller auch das Bauhaus und 1919 die Gründung der ersten Republik auf deutschem Boden. Mit seinem Dom und St. Severi, mit seinen reichen Patrizier- und reizvollen Fachwerkhäusern, den zahlreichen kultur- und bauhistorischen Kostbarkeiten wie auch der romantischen Altstadt, mit seinem altehrwürdigen Kloster, den imposanten Kirchen, den zahlreichen Wirkungsstätten Martin Luthers bietet Erfurt Geschichte zum Anfassen. Trotz der hohen Temperaturen gelang es unserem Reiseführer, uns viele Details zur Geschichte Erfurts näher zu bringen.
Arnstadt stand dann abschließend auf unserem Reisprogramm. Die Bachstadt Arnstadt liegt idyllisch an den nördlichen Vorbergen des Thüringer Waldes und nahe dem reizvollen Landschaftsschutzgebiet "Drei Gleichen". Sie gilt als Eingangstor zum Thüringer Wald. Johann Sebastian Bach wirkte hier von 1703 bis 1707 als Organist der Neuen Kirche – der heutigen Bachkirche. Leider war diese Kirche bereits geschlossen, sodass sie nicht von uns besichtigt werden konnte.
Aber insgesamt gesehen war auch dieser Tag ein gelungener Ausflug in die kulturelle Geschichte der Städte Weimar, Erfurt und Arnstadt. Zurück im Hotel nutzten die Reisenden die verbleibende Zeit vor und nach dem Abendessen mit Wellness und / oder einem Spaziergang.
Am fünften Tag stand nach dem Frühstück abermals eine Tagesfahrt auf dem Programm. Dieses Mal ging es auf die Wartburg und nach Eisenach. Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Reiseleiter „Heinrich“, der uns bereits am Vortag begleitet hatte, empfangen. Bereits während der Fahrt gab uns unser Reiseleiter wertvolle Hinweise zur Wartburg und zur Stadt Eisenach und gab einige Anekdoten zum Besten. Die Wartburg, die inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes gelegen. Sie war einst Residenz der Thüringer Landgrafen und Wirkungsstätte der Heiligen Elisabeth. Darüber hinaus bot sie dem vom Papst und Kaiser verfolgten Reformator Martin Luther Exil. Bevor wir allerdings davon einen Einblick bekommen konnten, mussten wir noch einige Hindernisse überwinden. Nach unserer etwas verspäteten Ankunft mit dem Bus mussten wir noch eine große Wegstrecke zu Fuß zurücklegen. Diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, hatten die Möglichkeit, mit dem allerdings kostenpflichtigen Shuttle-Service zur Burg hoch zu fahren. Der Reiseleiter und Frau Schnur versuchten möglichst schnell zur Kasse zu gelangen, um die Eintrittskarten für den Rundgang durch das Museum zu erwerben. Da wir für unseren geplanten Termin zu spät waren, wurde uns ein etwas späterer Termin zugewiesen. So hatten alle die Möglichkeit, sich noch etwas auszuruhen und zu erfrischen, denn es war auch an diesem Tag sehr heiß. So konnte dann der Rundgang zwar etwas verspätet, dafür aber nicht außer Atem beginnen. Das Wartburgmuseum beherbergt heute eine breite Sammlung von Kunstschätzen aus acht Jahrhunderten. Wertvolle Bildteppiche, Plastiken Tilman Riemenschneiders, weltberühmte Werke von der Hand Lucas Cranachs d. Ä., der sogenannte Dürerschrank aus der Zeit um 1520 - ein einzigartiges Möbel mit reicher Reliefschnitzerei nach Vorlagen des Malers weckten unsere besondere Aufmerksamkeit. So schmückte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts Wände und Gewölbe der Elisabethkemenate mit farbenprächtigen Mosaiken, die szenisch das Leben der heiligen Elisabeth schildern. Eine enge hölzerne Treppe führte uns in das erste Obergeschoss des Palas. Es handelt sich um den Aufgang zur Kapelle. Nach der Überlieferung fiel die ursprüngliche Kapelle einem Brand zum Opfer. Während des Sommerhalbjahres finden in diesem Sakralraum Orgelkonzerte und Gottesdienste statt.
In der Elisabethgalerie stellte der Spätromantiker Moritz von Schwind den Lebensweg der heiligen Elisabeth dar und wies mit den "sieben Taten der Barmherzigkeit" auf ihre karitative Bedeutung hin.
Ferner wurden wir zur Lutherstube, dem authentischen Wohn- und Arbeitsraum des Reformators vom Mai 1521 bis zum März des Folgejahres geführt. So gilt sie als die Geburtsstätte der Lutherbibel. Unser Rundgang führte uns ferner zum Festsaal, dessen getreue Nachahmung sich auf Schloss Neuschwanstein findet.
Der Palasfestsaal, dem wohl repräsentativsten Beispiel historistischer Kunstauffassung, ist wegen seiner hervorragenden Akustik einer der beliebtesten Konzertsäle Deutschlands. So sind im Sommerhalbjahr auch viele Konzerte zu hören. Ferner wird dieser Festsaal auch für viele andere Veranstaltungen genutzt. So findet hier die alljährliche Verleihung des Wartburgpreises genauso statt wie er auch für einige Gymnasien einen würdigen Rahmen für die Überreichung der Abiturzeugnisse darstellt.
Bevor wir nach diesem sehr informativen Rundgang den Abstieg antraten, hatten wir einerseits noch Gelegenheit uns in dem Restaurant auf der Wartburg zu stärken und andererseits konnten wir die Zeit auch noch nutzen, um die Aussicht zu genießen.
Nachdem wir dann schließlich alle wohlbehalten den Bus erreicht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Eisenach, wo der Komponist Johann Sebastian Bach 1685 geboren wurde.
Lutherhaus, Lutherdenkmal, Bachhaus, Nikolaikirche und -tor, Georgenkirche, Annenkirche, Predigerkirche, Kreuzkirche, Elisabethkirche, Schmales Haus, Creutznacher-Haus, Stadtschloss, Wandelhalle sind nur einige Sehenswürdigkeiten, die in Eisenach zu besichtigen sind. Da man dafür mehrere Tage bräuchte, wurden auch nur einige von ihnen aufgesucht.
Wegen der hohen Temperatur auch an diesem Tag war es zudem ratsam, etwas kürzer zu treten und die Besichtigungen in Eisenach nicht zu sehr auszudehnen. Gegen 16:00 Uhr traten wird dann auch die Rückfahrt zum Hotel an, das wir gegen 18:00 Uhr erreichten. Wir verabschiedeten unseren Reiseleiter „Heinrich“, der uns an diesen beiden Tagen, an denen die Stadtbesichtigungen stattfanden, sehr gut betreute und uns sehr viele Informationen mit auf den Weg gab.
An unserem letzten Abend erfreuten wir die Gäste im Hotel nach dem Abendessen noch mit unserem Gesang. Nach einem kurzen Abendspaziergang und einer letzten Einkehr in der Hotelbar hieß es dann Koffer packen, denn am nächsten Morgen „mussten“ wir unsere Rückfahrt in die Heimat antreten.
Die Rückfahrt führte uns über Nürnberg nach Hause ins Saarland. In Nürnberg selbst machten wir Zwischenstation, allerdings ohne Programm. Jeder hatte die Möglichkeit, rund um den Hauptmarkt Nürnberg zu erkunden. Am Nachmittag trafen wir uns dann alle wieder am Bus, um die Heimreise fortzusetzen. Nach mehrmaliger Rast trafen wir schließlich gegen 19:00 Uhr wohl behalten in Wadgassen ein. In einem waren sich alle einig: Es war eine sehr harmonische und sehr schöne Chorfahrt, die es zu wiederholen gilt. Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle unserem Chorleiter und ersten Vorsitzenden des Chores, Wolfgang Münchow, der die Fahrt auf hervorragende Art und Weise geplant und durchgeführt hat. Ebenso ein Dank an unseren Busfahrer Joachim Groß von Lay-Reisen, der uns souverän und sicher an unsere Ziele gebracht hat. Ein Dank unserem Diakon Josef Britz, der die geistliche Betreuung übernommen hatte. Ein Dank gebührt aber letztendlich allen Mitreisenden, die immer an einem Strang zogen und ihrer Zufriedenheit auch immer wieder Ausdruck verliehen.
 

 

Ein erfolgreicher Auftritt des Projektchores an "Ewig Gebet" in Wadgassen

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Erste Generalprobe gelungen

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Die Chormitglieder sind wieder im Lande
Die diesjährige Fahrt des Katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ Wadgassen hat nach einer ereignisreichen Woche ihr Ende gefunden. Vom 26. Juli bis zum 31. Juli befanden sich die Mitglieder des Kirchenchores auf Chorfahrt ins Salzkammergut. Kloster Irsee mit Brauerei- oder Klosterbesichtigung stand genauso auf dem Programm wie Salzburg, Gmunden, Hallstadt, Bad Ischl, St. Gilgen, St. Wolfgang und Zwiefalten. Das Hotel–Restaurant Lohninger-Schober in Hipping, in der Nähe von St. Georgen am Attersee gelegen, war zentraler Ausgangspunkt für alle Unternehmungen.


Die Teilnehmer an der Chorfahrt vor ihrem Domizil in Hipping bei St. Georgen. (Foto für volle Größe anklicken)

Am 29. Juni 2011 sah die Chorprobe des Katholischen Kirchenchores Cäcilia etwas anders aus als sonst. Statt der üblichen Probenarbeit trafen sich die Mitglieder des Chores zu einem Grillfest, das alljährlich zu Beginn der Sommerferien als kleines Dankeschön veranstaltet wird. In geselliger Runde wurde nicht nur gegrillt, sondern es wurden auch Gedanken ausgetauscht und, wie es sich für einen Chor gehört, natürlich auch einige Lieder gesungen. Sehen Sie hier die Fotos von Horst Meyer


Was sind die eigentlichen Aufgaben eines Kirchenchores?
Der Kirchenchor ist eine Vereinigung zur Pflege der Kirchenmusik. Er versteht seine Tätigkeit als Wesens- und Lebensäußerung der römisch-katholischen Kirche. Hauptaufgabe ist die regelmäßige und vorbildliche Mitgestaltung der Liturgie im Zusammenwirken mit der Kirchengemeinde, insbesondere an Sonn- und Feiertagen.
Die kirchenmusikalischen Aufgaben umfassen die Pflege und Förderung
- des Gregorianischen Chorals,
- des deutschen Liturgiegesanges in seiner Vielfalt,
- der mehrstimmigen Kirchenmusik möglichst vieler Stilepochen und Stilrichtungen.
Auch sieht der Kirchenchor als seine Aufgabe die Mitwirkung bei außerliturgischen Feiern und Veranstaltungen der Pfarrgemeinde. Zudem sind öffentliche Auftritte bei geistlichen Konzerten und öffentlichen Veranstaltungen wünschenswert und wurden seit jeher nicht nur in unserem Orte durchgeführt.

Haben Sie Interesse oder Fragen zu der Arbeit des Chores? Sie können sich gerne an
den Chorleiter und Vorsitzenden, Wolfgang Münchow, Tel.01733074132
die zweite Vorsitzende, Angelika Flasche, Tel. 06834/42933
wenden. Natürlich können Sie auch Ihnen bekannte Chormitglieder ansprechen.

Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ Wadgassen

 


Der Chor im Jahre 2011 (Grillfest)


Die Bilder zeigen den Chor beim 40. Geburtstag von Pastor Volker Teklik. Zum Vergrößern das betreffende Bild anklicken.

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